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Ganzheitliche Zahnmedizin, was ist das überhaupt?

Eine moderne Zahnheilkunde darf ihren Blickwinkel nicht auf die isolierte Betrachtung der Mundhöhle reduzieren. Der Mensch muss als Ganzes betrachtet werden. Der Auslöser vieler akuter oder chronischer Erkrankungen liegt im Mund, das bedeutet, dass Störungen an Zähnen und/oder dem Kiefer zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen des gesamten Körpers führen können. Die ganzheitlich orientierte Zahnmedizin bezieht deshalb bei Diagnose und Therapie den gesamten Organismus mit ein.

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Die ganzheitlich orientierte Zahnmedizin

Die ganzheitlich orientierte Zahnmedizin ist in vielen Zahnarztpraxen seit langem eine wertvolle Ergänzung modernster Diagnosetechnik und Behandlungsmethoden. Von Seiten der Zähne aus bestehen zu allen Organen Beziehungen und umgekehrt. Die ganzheitliche Zahnheilkunde betrachtet daher den Menschen als Ganzes.


Anthroposophische Zahnmedizin

Die anthroposophische Medizin ist eine integrative Medizin, die die naturwissenschaftliche, konventionelle Medizin mit geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen vereint. Diagnostik und Therapie berücksichtigen den Körper, die Seele und die individuelle Persönlichkeit eines Patienten. Denn, jede Krankheit bekommt durch jeden Patienten ein eigenes Gesicht. Deshalb sieht auch eine Zahnbehandlung in der anthroposophischen Zahnmedizin trotz oftmals gleicher Krankheitsbilder bei jedem Patienten anders aus.


Basiswissen Zahn

Zähne sind wie Handwerker, jeder hat seine spezielle Aufgabe. Die Schneidezähne halten die Nahrung fest und zerteilen sie. Die Eckzähne haben lange, starke Wurzeln und bilden gute Pfeiler. Die kleinen Backenzähne helfen beim Abbeißen und können mit ihren beiden kleinen Höckern feste Nahrung zerteilen. Die großen Backenzähne haben mehrere Höcker und meist mehrere gekrümmte Wurzeln. Sie zerkleinern vorwiegend die Nahrung. Ein Zahn besteht aus drei Schichten: Zahnschmelz, Zahnbein, Zahnmark.


Wenn ein Zahn stirbt

Die Zähne sind vielen unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt: den Bakterien in der Mundhöhle, der Nahrung und den Getränken, Zahnpasta, Mundwasser und Zahnbürste. Wird der Zahnschmelz angegriffen und entstehen kleine Löcher, verliert er seine Schutzfunktion und wird empfindlich. Dies ist für den Menschen ein erstes Anzeichen für Karies. Im weiteren Krankheitsverlauf wird auch das Dentin aufgeweicht und zerstört. Die Folge kann eine Entzündung der Pulpa sein. Die Blutgefäße werden infiziert, der Zahn nicht mehr versorgt und die Pulpa stirbt ab.   


Störherd Zahn

Von erkrankten Zähnen können Störungen an entfernter liegenden Bereichen des Körpers ausgehen. Sie bilden Herde mit Fernwirkung. Die Auswirkungen eines Herdes sind nicht bei allen Menschen gleich, sondern variieren je nach Konstitution und Vorbelastung. Für den Körper kann mit einem Herdgeschehen eine chronische Belastung verbunden sein.


Ergänzende Therapieverfahren der biologischen Medizin

Die ganzheitliche Zahnmedizin beschränkt sich bei einer Zahnbehandlung nicht allein auf konventionelle Methoden. Es werden zusätzliche Methoden aus dem Bereich der Naturheilkunde und der biologischen Medizin eingesetzt, die individuell auf den Patienten zugeschnitten werden. Ganzheitlich orientierte Zahnärzte sind daher in der Regel auch in anderen medizinischen Bereichen wie Immunologie, Orthopädie und Umweltmedizin geschult.


Hypnose in der Zahnmedizin

Die Hypnose ist ein anerkanntes Behandlungsverfahren in der Psychotherapie, der Medizin und in der Zahnmedizin. In der zahnärztlichen Praxis wird die Hypnose zum Abbau von Ängsten und zur Schmerzkontrolle eingesetzt. Durch Hypnose wird bei vielen ängstlichen Patienten ein Zahnarztbesuch erst möglich.


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