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Dr. J. Busse
Praxis für Zahnheilkunde
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Unsere Praxis

Parodontitis ernst nehmen

Die frühzeitige Behandlung von Zahnfleischerkrankungen und Parodontitis dient dem Zahnerhalt. Die Parodontitis, die oft auch als Parodontose bezeichnet wird, ist eine Infektion im Zahnhalteapparat. Sie kann sich leicht aus einer Zahnfleischentzündung entwickeln und schwächt den Zahn in seiner Verankerung.


Zahnfleischerkrankungen sind weit verbreitet!

Schon bei Jugendlichen kann es vorkommen, dass Zahnfleischentzündungen auftreten und Zähne dadurch an Halt verlieren. Auf die ersten Anzeichen reagieren viele Menschen gar nicht, weil die Erkrankung zunächst schmerzfrei abläuft. Wenn die Krankheitssymptome deutlicher werden, sind oft schon schwerwiegende Schäden aufgetreten. Umso wichtiger sind regelmäßige Kontroll- und Vorsorgemaßnahmen.

Das sind die Symptome für Zahnfleischerkrankungen:

  • gerötetes Zahnfleisch
  • Schwellungen im weiteren Verlauf
  • Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
  • Zahnfleischrückgang

Das Risiko für Parodontitis steigt mit dem Alter und durch verminderte Abwehrkräfte.

Hauptursache für eine Zahnfleischentzündung sind die im Mund und in den Zahnbelägen vorhandenen Keime. Wenn die Entzündung nicht behandelt wird, kann sich das Zahnfleisch zurückziehen und der Knochen kann abgebaut werden. Die Zahnhälse werden länger und der gesamte Zahnhalteapparat wird geschädigt - im schlimmsten Fall bis zur Lockerung der Zähne. Statistische Untersuchungen belegen, dass schon vom 40sten Lebensjahr an mehr Zähne durch Parodontitis als durch Karies verloren gehen.

Parodontose mit Photodynamischer Therapie schonend behandeln

Wenn Sie an Parodontitis leiden, führen wir eine fachgerechte Therapie des Zahnhalteapparates durch. Der individuelle Behandlungsplan ist abhängig vom Schweregrad Ihrer Erkrankung. Oberstes Ziel ist es, akute Entzündungen zu stoppen und dafür zu sorgen, dass Zahnfleisch, Knochen und Zähne nicht weiter geschädigt werden, sondern sich erholen können.

Extrem schonend und sehr wirksam entfernen wir krank machende Keime mit einer Photodynamischen Therapie. Nach der Reinigung der Zahnfleischtaschen werden die verbliebenen Bakterien mit einem blauen Farbstoff angefärbt und mit einem sanften Laser belichtet. Dabei wird Sauerstoff freigesetzt, der die Keime abtötet. Schwellungen oder Schmerzen treten bei dieser Lasertherapie so gut wie gar nicht auf und Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten.


Perfekte Mundhygiene, zahngesunde Ernährung und regelmäßige professionelle Prophylaxe schützen Ihr Zahnfleisch!

Konsequente Zahnpflege mit regelmäßiger Professioneller Zahnreinigung (PZR) und eine zahngesunde Ernährung sind ein wirksamer Schutz vor Zahnbelägen und Parodontitis. Wissenschaftliche Studien belegen, dass Patienten, die regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen lassen, seltener an Parodontitis erkranken.

Unsere Prophylaxe-Assistentinnen sind speziell fortgebildet für Vor- und Nachsorge bei Parodontitis-Patienten und können Sie kompetent beraten.

Zur Vorbeugung dienen auch regelmäßige Kontrollen der Zahnfleischtaschen. Der Zustand des Zahnhalteapparats kann mit dem Parodontal Screening Index präzise erfasst werden. Mit Hilfe einer speziellen Sonde werden an jedem Zahn Blutungsneigung und Taschentiefe überprüft, um zu sehen, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist.


Der Schutz vor Parodontitis reduziert auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Frühgeburten.

Bei Diabetikern kommen Zahnfleischentzündungen etwa dreimal so häufig vor wie bei Menschen ohne die so genannte Zuckerkrankheit. Vor allem ein schlecht eingestellter Zucker begünstigt die Parodontitis. Umgekehrt lässt sich auch der Diabetes leichter einstellen und kontrollieren, wenn es gelingt, die Mundhöhle entzündungsfrei zu halten.

Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass die frühzeitige Behandlung von Zahnfleischentzündungen sich auch positiv auf die Gefäßwände auswirkt und so vor Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall schützt. Denn auch hier bestehen Zusammenhänge. Bei ausgeprägter Parodontitis wurde ein doppelt hohes Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße nachgewiesen.


Regelmäßige Nachuntersuchungen für den Behandlungserfolg …

Nach einer Parodontalbehandlung sollten Sie auf jeden Fall regelmäßig zur Nachuntersuchung kommen. Ebenso wichtig ist eine sorgfältige Mundhygiene. Denn Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Wenn Sie konsequent darauf achten, bestehen gute Chancen auf eine langfristige Verbesserung.

Raucher sind besonders gefährdet

Raucher haben im Vergleich zu Nichtrauchern ein vierfach erhöhtes Risiko, an Parodontose zu erkranken. Das Nikotin wirkt sich auf die Durchblutung und die Immunabwehr des Zahnfleisches extrem negativ aus. Wegen der mangelnden Durchblutung fehlen oft die typischen Anzeichen einer Parodontitis wie Anschwellen des Zahnfleisches, Rötung und Blutung.